Lateinkurse besuchen Harzhorn

Lateinkurse besuchen Harzhorn

„So ein Kettenhemd ist aber ganz schön schwer!“ – Diese und ähnliche Erfahrungen konnten die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Jahrgänge 6 und 8 bei frühsommerlichem Wetter auf dem Ausgrabungsgelände der Römerschlacht am Harzhorn im Landkreis Northeim machen. Vor Ort hatten alle Mitgereisten die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Aspekte aus dem Leben der Römer und Germanen kennenzulernen. Dabei stand der Alltag römischer Legionäre mit seinen vielen, größtenteils unkriegerischen Facetten im Vordergrund: Wie ernährten sich die Soldaten? Wie kleideten sie sich? Wie bauten sie ein Lager auf und sicherten es? Von diesen und weiteren interaktiven museumspädagogischen Programmpunkten sorgten vor allem das Ausprobieren der Ausrüstung, das Mahlen von Getreide sowie das Erstürmen eines Römerlagers für besondere Begeisterung, wobei Letzteres meistens im Graben endete. Ein Schüler bemerkte zum Aufbau eines Römerlagers und dessen Verteidigungsanlagen recht trocken: „Die Römer waren schon ganz schön schlau.“ – Unsere Fahrt zum Harzhorn wurde freundlich von der Braunschweiger Bürgerstiftung und der PRO Stiftung gefördert.