Nur erinnern reicht nicht!
Wir sind sehr dankbar, dass uns die Zeitzeugin Dr. Michaela Vidláková aus Prag in diesem Jahr zum 7. Mal besucht hat. Die Neunzigjährige sprach vor dem 9. Jahrgang von ihrer Kindheit, von Ausgrenzung und vom Vernichtungswillen der Nazis, den sie als jüdisches Kind in Prag und dann im Ghetto Theresienstadt erfahren hat. Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren eindrücklich, was dies mit jungen Menschen macht und wie sie nur durch eine Reihe von Zufällen überleben konnte. Frau Vidláková zeigte sich uns als eine offene, mutige und lebendige Frau, die besonders durch ihren Optimismus beeindruckte.
Teile des Orchesters unter Leitung von Andrea Dedié und Johanna Kreiß untermalten diesen eindrucksvollen Vormittag mit Musik, die ebenfalls tief berührte. Es war eine bewegende Veranstaltung mit Worten und Eindrücken, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.

