{"id":9250,"date":"2025-01-09T10:23:10","date_gmt":"2025-01-09T09:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/?p=9250"},"modified":"2025-01-15T09:52:34","modified_gmt":"2025-01-15T08:52:34","slug":"wie-nehmen-wir-die-polizei-wahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/?p=9250","title":{"rendered":"Arbeitsethik \u2013 Wie wird die Polizei von der Gesellschaft wahrgenommen?"},"content":{"rendered":"\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><b><i><span style=\"font-family: 'Arial',serif;\">Arbeitsethik \u2013 Wie wird die Polizei von der Gesellschaft wahrgenommen?<\/span><\/i><\/b><\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_polizist.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9249 alignleft\" src=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_polizist-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_polizist-300x200.jpg 300w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_polizist-768x512.jpg 768w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_polizist.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a><strong>Z<\/strong>wanzigster Dezember 2024. Ein Auto rast in den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. F\u00fcnf Tote. Knapp 300 Verletzte. Der T\u00e4ter? Der Polizei bekannt. H\u00f6rt man von solch desastr\u00f6sen Vorkommnissen, verschl\u00e4gt es einem die Sprache. Der T\u00e4ter war der Polizei bekannt, und dennoch konnte die Tat nicht verhindert werden &#8211; mehrere Menschen mussten ihr Leben lassen. Bei solchen Geschehnissen sind aufkommende Zweifel an der Arbeit der Polizei doch verst\u00e4ndlich, oder nicht? Deren Aufgabe ist doch die Tat zu verhindern und dennoch passieren immer regelm\u00e4\u00dfiger Anschl\u00e4ge dieser Art. Kann man der Polizei \u00fcberhaupt noch vertrauen? Und wenn ja, tut das die deutsche Bev\u00f6lkerung denn?\u00a0 In diesem Artikel wollen wir der Frage nachgehen, wie die deutsche Gesellschaft ihre Polizei wahrnimmt. Insbesondere soll betrachtet werden, ob sich diese seit der Gr\u00fcndung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wandelte.<\/p>\n\n\n\n<p><div class=\"gdlr-shortcode-wrapper\"><div class=\"gdlr-item gdlr-accordion-item style-1\"  ><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>Fr\u00fcher war alles besser? (Aufbau der Polizei bis 1990)<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p>Lassen Sie uns zun\u00e4chst einen Blick in das Jahr 1949 werfen, als die Polizei neu aufgebaut wurde.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges stand Deutschland vor der Aufgabe den zerfallenen nationalsozialistischen Staat neu zu strukturieren. Dabei war der Polizeiapparat besonders im Fokus, denn keine andere staatliche Institution war so eng mit den Verbrechen des Nationalsozialismus verkn\u00fcpft, wie die Polizei. Diese Erfahrung ersch\u00fctterte das gesellschaftliche Vertrauen in staatliche Institutionen nachhaltig. Die Gestapo, die als Sinnbild f\u00fcr den NS-Polizeistaat galt, wurde w\u00e4hrend der N\u00fcrnberger Prozesse als verbrecherische Organisation eingestuft. Andere Polizeibereiche wie die Kriminalpolizei und die uniformierte Polizei, die in zahlreiche Verbrechen und Massenmorde verwickelt war, wurden hiervon ausgenommen. Der Blick lag in der Nachkriegszeit vorherrschend auf den allt\u00e4glichen Problemen der Gesellschaft, die in jeder Hinsicht au\u00dfer Kontrolle geraten war. Infolgedessen brauchte es eine neue Polizei, die einerseits so schnell wie m\u00f6glich einsatzbereit sein musste, um die \u00f6ffentliche Ordnung wiederherzustellen und andererseits nicht mit dem NS-Staat assoziiert werden sollte. In den westlichen und \u00f6stlichen Besatzungszonen gingen die Siegerm\u00e4chte dabei unterschiedliche Wege, die letztlich die Entwicklung zweier gegens\u00e4tzlicher Polizeisysteme in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nach sich zogen. In den westlichen, von den USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich kontrollierten, Besatzungszonen waren die Demokratisierung und Entnazifizierung der Polizei unter den zentralen Zielen. Dies bedeutete personelle Eingriffe. Beamte, die w\u00e4hrend der NS-Zeit im Dienst waren, sollten entlassen werden. Dies wurde zudem auf Personen ausgeweitet, die nur eine Zeit lang der NSDAP angeh\u00f6rten. In der Praxis waren die M\u00f6glichkeiten jedoch begrenzt. Viele Polizisten, die bereits in der NS-Zeit im Dienst waren, kehrten in den Polizeidienst zur\u00fcck, weil es an qualifiziertem Personal mangelte. Zudem wurden zahlreiche neue Beamte eingestellt, die jedoch oft im nationalsozialistischen System sozialisiert worden waren, etwa als ehemalige Wehrmachtsangeh\u00f6rige. Es blieben politisch personelle Kontinuit\u00e4ten bestehen, die den Neuanfang in Westdeutschland erheblich erschwerten. Mit der Gr\u00fcndung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 wurde die f\u00f6derale Struktur der Polizei gesetzlich verankert. Die Polizeiarbeit blieb Aufgabe der einzelnen Bundesl\u00e4nder, die eigenst\u00e4ndig \u00fcber Organisation, Ausstattung und Einsatz entschieden. In den fr\u00fchen 1950er-Jahren folgte in einigen L\u00e4ndern, wie etwa in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Verstaatlichung der Polizei, um deren Effizienz und Einheitlichkeit zu verbessern. Trotz aller Herausforderungen etablierte sich die Polizei in der BRD als rechtsstaatliche Institution, deren prim\u00e4re Aufgabe die Gew\u00e4hrleistung von Sicherheit, Rechtsempfinden und Ordnung war. In der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) wurde nahezu die gesamte alte Polizeibelegschaft entlassen. Beamte, die vor dem 8. Mai 1945 im Dienst gewesen waren, wurden durch Neulinge ersetzt, die oft keinerlei polizeiliche Erfahrung hatten. Diese Ma\u00dfnahmen f\u00fchrten zu einem deutlichen Verlust an Professionalit\u00e4t in der Polizeiarbeit und einem Personalmangel. Die neu geschaffene Volkspolizei war von Beginn an zentral und nicht f\u00f6deral organisiert und eng mit der kommunistischen Ideologie verbunden. Mit der Gr\u00fcndung der DDR im Jahr 1949 wurde die Volkspolizei dem Innenministerium unterstellt; ab 1952, nach der Aufl\u00f6sung der L\u00e4nder, war sie vollst\u00e4ndig zentralisiert. Neben der Volkspolizei spielte das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit (MfS), auch bekannt als Stasi, eine zentrale Rolle als Teil des Sicherheitsapparats der DDR. Gegr\u00fcndet im Jahr 1950, wuchs das MfS schnell zu einer der gr\u00f6\u00dften Geheimpolizeien der Welt mit \u00fcber 90.000 hauptamtlichen Mitarbeitern, die das Leben der Bev\u00f6lkerung \u00fcberwachten und jegliche oppositionellen Bewegungen unterdr\u00fcckten, heran. Trotz seiner allgegenw\u00e4rtigen Kontrolle war das MfS nicht in der Lage den Zerfall der DDR zu verhindern, da der Staat zunehmend an Legitimation verlor und die innere Opposition, der Reformdruck sowie der wachsende Widerstand aus Osteuropa immer st\u00e4rker wurden. Die Polizeisysteme in der BRD und der DDR entwickelten sich damit entlang der ideologischen Linien der beiden politischen Systeme. W\u00e4hrend die Polizei in Westdeutschland f\u00f6deral und rechtsstaatlich organisiert war, diente die Volkspolizei in Ostdeutschland als Instrument der politischen Kontrolle und der SED-Diktatur. Diese unterschiedlichen Entwicklungen pr\u00e4gten nicht nur die Polizeiarbeit in beiden Staaten, sondern spiegelten auch die jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Realit\u00e4ten wider. Die Entwicklung der Polizei in Deutschland nach 1945 verdeutlicht, wie eng politische Systeme die Gestaltung staatlicher Institutionen beeinflussen. W\u00e4hrend die BRD auf F\u00f6deralismus und demokratische Grunds\u00e4tze setzte, stand die DDR f\u00fcr Zentralismus und politische Kontrolle. Beide Ans\u00e4tze hatten ihre St\u00e4rken und Schw\u00e4chen und hinterlie\u00dfen ein geteiltes Erbe, das die deutsche Polizeiarbeit bis heute pr\u00e4gt.<\/p>\n<p>\n<\/div><\/div><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>Der gro\u00dfe strukturelle Umbruch (Aktueller Aufbau der Polizei)<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Gegenwart f\u00e4llt direkt ins Auge, dass auch heutzutage die deutsche Polizei f\u00f6deral organisiert ist. Dabei gew\u00e4hrleisten die 16 Polizeien der Bundesl\u00e4nder in Zusammenarbeit mit der Polizei des Bundes und der Kriminalpolizei des Bundes die Innere Sicherheit Deutschlands. Die Fehler des Nationalsozialismus wurden auch diesmal nicht au\u00dfer Acht gelassen, weshalb die Polizei dezentral organisiert ist. Zudem k\u00f6nnen durch die Aufteilung der Polizeigewalt auf die Bundesl\u00e4nder regionale Besonderheiten und Bed\u00fcrfnisse ber\u00fccksichtigt werden. Auf Landesebene untersteht die Polizei stets dem jeweiligen Innenministerium des Bundeslandes, welches als oberste Landesbeh\u00f6rde fungiert. Das Innenministerium legt per Verordnung oder Erlass die Struktur der Landespolizei fest, wobei der gesamte Polizeiapparat des Landes h\u00e4ufig durch eine zentrale Beh\u00f6rde gef\u00fchrt ist, die je nach Bundesland unterschiedlich bezeichnet wird. Unterhalb der zentralen Beh\u00f6rde folgen in der Regel regionale Polizeidienststellen, die als Polizeidirektion, Polizeipr\u00e4sidien oder Landespolizeidirektionen bezeichnet werden. Diese sind f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere geografische Bereiche verantwortlich und gliedern sich weiter in Polizeiinspektionen auf, die oft auf Ebene von Gro\u00dfst\u00e4dten, Mittelst\u00e4dten oder Landkreisen agieren. Kleinere Einheiten wie Polizeikommissariate, Polizeistationen oder Polizeiwachen bilden die unterste Organisationsebene und sind direkt f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung vor Ort sichtbar. Die Bezeichnungen und Aufgaben dieser Dienststellen k\u00f6nnen je nach Bundesland stark variieren. Zus\u00e4tzlich zur allgemeinen Landespolizei existieren in jedem Bundesland spezialisierte Beh\u00f6rden wie das Landeskriminalamt (LKA). Landeskriminal\u00e4mter sind die zentralen Dienststellen der Kriminalpolizei, welche es in jedem Bundesland gibt. Als Bindeglied zum BKA nehmen LKAs in erster Linie administrative Aufgaben wahr. Viele verfolgen jedoch auch schwere und komplexe Kriminalf\u00e4lle und ermitteln in Bereichen Organisierte Kriminalit\u00e4t, Sexualstraftaten, Falschgeld und Rauschgift. Dadurch besch\u00e4ftigen sie sich mit Pr\u00e4ventions- und Verkehrssicherheit. Ebenfalls auf Landesebene organisiert ist die Bereitschaftspolizei, die h\u00e4ufig in gr\u00f6\u00dferen Eins\u00e4tzen oder bei besonderen Gefahrenlagen eingesetzt wird. Ihre Struktur reicht von Pr\u00e4sidien bis hin zu kleinen Einheiten wie Z\u00fcgen oder Trupps. Diese kommen oft bei Gro\u00dfveranstaltungen, Demonstrationen, Fu\u00dfballspielen oder in Katastrophenlagen zum Einsatz. Auf Bundesebene wird die Polizei durch die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) erg\u00e4nzt. Die Bundespolizei ist f\u00fcr bundesweite Aufgaben wie den Schutz von Bahnh\u00f6fen, Flugh\u00e4fen, auf See und Grenzen zust\u00e4ndig. Zudem ist sie f\u00fcr die polizeiliche Unterst\u00fctzung der Bundesl\u00e4nder und ihre Beh\u00f6rden verantwortlich. Das BKA hingegen \u00fcbernimmt vor allem koordinierende Aufgaben, internationale Verbrechensbek\u00e4mpfung, die Verwaltung und den Personenschutz.\u00a0 Die Aufgaben sind die Bek\u00e4mpfung von Kriminalit\u00e4t und Terrorismus.\u00a0 Weitere Bundesbeh\u00f6rden mit polizeilichen Aufgaben sind der Zoll, insbesondere die Zollfahndung und der Milit\u00e4rische Abschirmdienst (MAD). Die Aufgaben umfassen die Extremismus- und Terrorismusabwehr, zudem leisten sie Beitr\u00e4ge zur Beurteilung der Sicherheitslage von Einrichtungen der Bundeswehr und nehmen an Auslandseins\u00e4tzen der Bundeswehr teil. Trotz der unterschiedlichen Zust\u00e4ndigkeiten arbeiten die Polizeibeh\u00f6rden von Bund und L\u00e4ndern eng zusammen, insbesondere bei l\u00e4nder\u00fcbergreifenden oder bundesweiten Eins\u00e4tzen. Der f\u00f6derale Aufbau der Polizei sorgt so f\u00fcr eine Balance zwischen regionaler Anpassungsf\u00e4higkeit und \u00fcberregionaler Handlungsf\u00e4higkeit. Die Polizei stellt das staatliche Handeln f\u00fcr die Innere Sicherheit des Landes da. \u00a0Die prim\u00e4ren Aufgaben der Polizei stellen die Gefahrenabwehr, auch unter Pr\u00e4vention bekannt, und die Strafverfolgung, auch Repression, dar. Wie bereits die verschiedenen Aufbauten der Polizei von 1945 bis heute zeigen, gab es zwischendurch immer mal wieder Neu- und Umorganisationen der Polizei, welche auf der strukturellen, personellen und technischen Ebene stattfanden. Dazu z\u00e4hlen zum einen fortschrittliche und effektivere Methoden der Verbrechungsbek\u00e4mpfung, mehr Personal sowie zum anderen eine Ver\u00e4nderung hinzu personalst\u00e4rkeren Organisationseinheiten, welche konkrete Einsatzgruppen mit genauer Zust\u00e4ndigkeit bilden. Neben vielen Vorteilen dieser Umstrukturierungen bilden sich jedoch auch Nachteile dieser Reformen aus, welche sich besonders auf das Fremdbild der Polizei auswirken. Das Fremdbild meint die Wahrnehmung auf der Polizei von polizeifremden Personen, wie der gemeinen Bev\u00f6lkerung. Es zeigte sich vor allem ein Verlust der B\u00fcrgern\u00e4he, ein R\u00fcckzug von Alltagsproblemen sowie eine mangelnde Orientierung an den B\u00fcrgerInnen und die Wahrnehmung, dass die Polizeiarbeit weniger geworden sei auf. Besonders die fehlende B\u00fcrgern\u00e4he f\u00fchrt zur mangelnden Kooperation und einem fehlenden Vertrauensverh\u00e4ltnis zu der Polizei. Im Vergleich zum 20. Jahrhundert gibt es auch immer noch sogenannte Schutzm\u00e4nner\/Schutzfrauen, die sich vor Ort um die Probleme der B\u00fcrgerInnen k\u00fcmmern, jedoch haben diese heutzutage vor allem an \u00f6ffentlicher Pr\u00e4senz und (damals ausgepr\u00e4gter) Ehrerbietung (fr\u00fcher zog man den Hut, wenn man einem Schutzmann\/Schutzfrau begegnet ist) verloren. Hier ist exemplarisch festzustellen, wie strukturelle Ver\u00e4nderungen, die zun\u00e4chst klein erscheinen das Empfinden von Anwesenheit bei den B\u00fcrgerInnen stark beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\n<\/div><\/div><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>70er und 80er Jahre \u2013 Klimabewegungen und keimende Kritik? (Fremdbild der 70er und 80er Jahre)<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p>Neben diesen eher unwichtiger erscheinenden Ver\u00e4nderung der Fremdwahrnehmung der Polizei, l\u00e4sst sich eine Ver\u00e4nderung in der Fremdwahrnehmung anhand von ausgewerteten Befragungen von Uwe D\u00f6rmann und Thomas Feltes erkennen. Die Befragungen aus den 70er und 80er-Jahren zeigen, dass die Bev\u00f6lkerung gr\u00f6\u00dftenteils wohlwollend gegen\u00fcber der Polizei eingestellt ist. Es gibt allerdings einen leichten R\u00fcckgang dieser Einstellung in dem folgenden Jahrzehnt und zus\u00e4tzlich beschrieb ein breites Mittelfeld die Arbeit der Polizei als durchschnittlich. Aus den Studien ergab sich: die Jugend ist ebenso wie die Oberschicht kritischer gegen\u00fcber der Polizei eingestellt. Dar\u00fcber hinaus wurde nach der Einsch\u00e4tzung des Satzes \u201ePolizei als Freund und Helfer\u201c gefragt. Kurz vor der Wende 1990 sch\u00e4tzen in den neuen Bundesl\u00e4ndern 68% der Befragten den Satz als \u201eziemlich falsch\u201c ein, 1994 waren es lediglich 42%. In den alten Bundesl\u00e4ndern bekam der Satz durchschnittlich eine Zustimmung von 75%, jedoch sch\u00e4tzen im Jahr 1994 schon 22% den Satz als \u201eziemlich falsch\u201c ein.<\/p>\n<p>\n<\/div><\/div><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>Dunkle Wolken ziehen auf \u2013 das Fremdbild heutzutage<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p>Den Blick auf die momentane Fremdwahrnehmung der Polizei richtend, nicht zuletzt aufgrund einer ver\u00e4nderten au\u00dfenpolitischen und innerpolitischen Sicherheitslage, f\u00fchrten wir eine nicht repr\u00e4sentative Umfrage mit Personen ab 15 Jahren durch. Befragt wurde bez\u00fcglich des subjektiven und objektiven Sicherheitsgef\u00fchls, wenn man an die Polizei denkt. Dabei stach bei allen Altersgruppen ins Auge, dass es kaum Differenzen zwischen dem objektiven und subjektiven Wahrnehmungsgef\u00fchl gibt und dies zumeist mit der Schulnote gut bis befriedigend beschrieben wurde. <a href=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9276  alignright\" src=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle.png\" alt=\"\" width=\"397\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle.png 1282w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle-245x300.png 245w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle-835x1024.png 835w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle-768x942.png 768w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/tabelle-1253x1536.png 1253w\" sizes=\"auto, (max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/a>Zudem sollte die Umsetzung des Leitspruches \u201eDie Polizei, ihr Freund und Helfer\u201c bewertet werden. Diese wurde von den 15- bis 25-J\u00e4hrigen durchschnittlich mit befriedigend bewertet. Auff\u00e4llig ist hier, dass die etwas \u00e4ltere Generation, die 41- bis 55-J\u00e4hrigen, eher dazu neigten die Umsetzung als gut einzustufen. Bez\u00fcglich der gesammelten Erfahrungen fragten wir nach einer Bewertung der Pr\u00e4senz der Polizei bei \u00f6ffentlichen Demonstrationen. Es stellte sich heraus, dass mit zunehmendem Alter die Pr\u00e4senz negativer bewertet wurde. So gab es unter den 15- bis 19-J\u00e4hrigen vergleichsweise viele sehr gute und gute Bewertungen, was sich in den folgenden Altersgruppen hin zu mehr guten und auch prozentual mehr befriedigenden Bewertungen entwickelte. Zudem bedarf es der Darstellung des Gesamtbildes der Fremdwahrnehmenden. Eine Bewertung der Arbeit der Polizei mit gut bis befriedigend zieht sich dabei durch alle Altersgruppen. Neben unserer gef\u00fchrten Umfrage liegt uns f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung des Fremdbildes der Polizei au\u00dferdem eine im Oktober letzten Jahres ver\u00f6ffentlichte Statistik zugrunde. Diese befasst sich mit der Entwicklung des Vertrauens in die Polizei vom Sommer 2020 bis zum Fr\u00fchjahr 2023. So nahm der Anteil der Befragten, die der Polizei eher nicht vertrauen im Zeitraum der Studie um acht Prozentpunkt zu und der Anteil der Vertrauenden mit sieben Prozentpunkten entsprechend stark ab. Eine Polarisierung der Gesellschaft kann jedoch eher ausgeschlossen werden, da der Anteil der Unentschlossenen \u00fcber den betrachteten Zeitraum stabil zwischen zwei und vier Prozentpunkten lag. Eine weitere Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des TV-Magazins \u201eReport M\u00fcnchen\u201c aus dem August 2022 ergibt, dass 62% der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u201egro\u00dfes Vertrauen\u201c und 20% sogar \u201esehr gro\u00dfes Vertrauen\u201c in die Polizei, hingegen h\u00e4tten 17% nur wenig oder gar kein Vertrauen in die Polizei. <\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>Wie die Medien uns beeinflussen<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_demo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9280 alignright\" src=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_demo.jpg\" alt=\"\" width=\"524\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_demo.jpg 800w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_demo-300x179.jpg 300w, https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/bild_demo-768x457.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px\" \/><\/a>Besonders in der heutigen Zeit pr\u00e4gen die Medien nicht nur den Alltag der Menschen, sondern beispielsweise auch die Wahrnehmung der Polizei. Die Polizei ist besonders pr\u00e4sent in den Medien vertreten, wenn Razzien oder Eingriffe bei Demonstrationen durch die Polizei passieren. Das Problem hierbei ist allerdings, dass diese Berichterstattungen meist ein sehr verzerrtes Bild darstellen. So werden zum einen nur kleine Momente aus dem Alltag eines Polizisten gezeigt und als t\u00e4gliche Realit\u00e4t beschrieben, wobei die Aufgaben meist vielf\u00e4ltiger sind. Ebenfalls werden einzelne Proteste gegen die Polizei, die meist nur von einem kleinen Teil der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt werden, als die Meinung der Mitte der Gesellschaft dargestellt. Solch negative Berichte k\u00f6nnen das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in die F\u00e4higkeit der Exekutive schw\u00e4chen, wodurch es zu geringeren Anzeigequoten und geringerer Unterst\u00fctzung in der Aufkl\u00e4rungsarbeit kommt, wodurch wiederum die Aufkl\u00e4rungsquoten schlechter werden. Dar\u00fcber hinaus verbreiten Medien meist kritische Verallgemeinerungen, welche falsche Schl\u00fcsse zulassen und es wird au\u00dferdem au\u00dfer Acht gelassen, das die Handlungen der Polizei -gerade bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen- als weisungsgebende Exekutive an die politischen Entscheidungen durch Bund und L\u00e4nder gebunden sind. Zu anderen Anl\u00e4ssen steht die Polizei jedoch berechtigt im Mittelpunkt der Medien und auch in der Kritik, so zum Beispiel vor einiger Zeit wegen Ausl\u00e4nderfeindlichkeit und Rassismus. Die vorhin angesprochene Studie des \u201eReport M\u00fcnchen\u201c aus dem Jahr 2022 ergibt, dass 26% der Befragten \u201eRassismus bei der Polizei\u201c als gro\u00dfes Problem und 5% als sehr gro\u00dfes Problem benannten. Somit schaut alleine in diesem Punkt rund ein Drittel der Deutschen kritisch auf die Polizei. Die Kritik an der Polizei wird spezifisch durch die Medien best\u00e4rkt, da sich diese in der Pflicht des Informierens, Aufkl\u00e4rens und Aufdeckens sehen.<\/p>\n<p>\n<\/div><\/div><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>Emotionale und impulsive Wertung? Der individuelle Aspekt der Fremdwahrnehmung<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p>Es gibt allerdings auch Faktoren, die ebenso Teil der Bildung des Fremdbildes der Polizei sind, die nicht beeinflussbar sind. Dazu z\u00e4hlen die pers\u00f6nliche Einstellung, das soziale Umfeld, Polizei-Filme und die Berichterstattung der Medien. Erschwerend f\u00fcr die Polizei kommt au\u00dferdem hinzu, dass sie zunehmend als Verk\u00f6rperung des staatlichen Gewaltmonopols gesehen wird. Ebenfalls k\u00f6nnen nicht alle Erlebnisse mit der Polizei positiv sein, da es ein Spannungsfeld der Pr\u00e4vention und Repression in der Polizeiarbeit gibt, welches zwangsl\u00e4ufig zu negativen Erlebnissen der B\u00fcrgerInnen mit der Polizei f\u00fchrt. Diese Erkenntnis best\u00e4tigt die Befragung der Vollzugsbeamtinnen und -beamten der nieders\u00e4chsischen Polizei durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN). Sie weisen darauf hin, dass die Begegnung von B\u00fcrgerInnen und BeamtInnen oft in emotional belasteten Situationen bzw. Ausnahmezust\u00e4nden stattfindet, wodurch die BeamtInnen nicht nur wenig Lob erfahren, sondern oftmals auch als Gegner wahrgenommen werden. Die PolizistInnen f\u00fchlen sich nicht akzeptiert, ihnen schlage Misstrauen und fehlender Respekt f\u00fcr ihre Arbeit entgegen. Dar\u00fcber hinaus ist festzustellen, dass sich das Polizeiimage als die Fremdwahrnehmung jedes Einzelnen durch verschiedene Faktoren zusammensetzt. Zum Teil kann die Polizei diese Faktoren auch beeinflussen und so versuchen ihre Fremdwahrnehmung zu ver\u00e4ndern. Solche beeinflussbaren Faktoren, die zur Bildung der Wahrnehmung der B\u00fcrgerInnen f\u00fchren, sind beispielsweise die Erreichbarkeit, eine unkomplizierte Ansprechbarkeit, schnelle Einsatzbew\u00e4ltigung sowie die polizeiliche Pr\u00e4senz vor Ort. Ebenso beeinflusst die fachliche Professionalit\u00e4t polizeilichen Handelns, womit das von den B\u00fcrgerInnen selbsterlebte kompetente Einschreiten von PolizeibeamtInnen, die objektive Sicherheitslage mit hoher Aufkl\u00e4rungsquote und niedrige Kriminalit\u00e4tsbelastung sowie schnelle Ermittlungserfolge, das Fachwissen der PolizeibeamtInnen und die F\u00e4higkeit zur Selbstkritik gemeint ist, die Fremdwahrnehmung der Polizei. Au\u00dferdem sind ein zeitnaher und transparenter Umgang mit B\u00fcrgeranliegen, Einblicke sowie Wissen um die Polizei, ihr Handeln und ihre M\u00f6glichkeiten essenziell, um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Vorgehen sowie Vertrauen der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber der Polizei aufzubauen.<\/p>\n<p>\n<\/div><\/div><div class=\"accordion-tab\" ><h4 class=\"accordion-title\" ><i class=\"icon-plus\" ><\/i><span>Noch nicht alles verloren?<\/span><\/h4><div class=\"accordion-content\"><\/p>\n<p>Um die Ver\u00e4nderung des Fremdbildes auszuwerten, m\u00fcssen die damaligen Untersuchungen mit den heutigen Befragungen verglichen werden. Es ergibt sich, dass die Polizeiarbeit sowohl damals als auch heute als durchschnittlich empfunden wird, ebenso l\u00e4sst sich bei beiden Abfragen die generell eher positive Einstellung gegen\u00fcber der Polizei feststellen. Jedoch ist der Anteil prozentual kleiner geworden und auch die Einsch\u00e4tzung des Leitspruchs \u201eDie Polizei, Ihr Freund und Helfer\u201c als Realit\u00e4t ist r\u00fcckg\u00e4ngig. Doch wodurch kommt diese -wenn auch eher subtile- Ver\u00e4nderung im Fremdbild der Polizei? Wie zuvor beschrieben, tragen zum Teil auch Umstrukturierungen in der Polizei zur Ver\u00e4nderung ihrer Wahrnehmung bei. So nimmt zum einen die B\u00fcrgern\u00e4he ab, was bereits in den 1980ern durch den Wunsch der Bev\u00f6lkerung mehr Kontakt mit der Polizei zu haben, in den zuvor beschriebenen Umfragen deutlich wird. Andererseits verschlechtert sich das Image der Polizei durch \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde, wie die Medien. Aber auch die individuelle Begegnung mit den BeamtInnen, sowie die innere Einstellung wirken auf das Fremdbild eines jeden ein. Gesellschaftliche Probleme spiegeln sich zunehmend in steigender Unordnung und Alltagskriminalit\u00e4t wider, au\u00dferdem verdoppelte sich in einem Zeitraum von 30 Jahren das Risiko selbst Opfer einer Straftat zu werden, was Angst und Misstrauen sch\u00fcrt. Abschlie\u00dfend kann wohl gesagt werden, dass die Wahrnehmung der Polizei seitens der Gesellschaft vorwiegend durch die Neuausrichtung der Gesellschaft im Laufe der Zeit und durch die Medien beeinflusst wird, jedoch ein Zusammenspiel unz\u00e4hliger Aspekte die Nuancen unserer Wahrnehmung justiert. Falls Sie liebe Leser, liebe Wahrnehmende der Polizei sich nun fragen, was die BeamtInnen \u00fcber unser Verhalten denken und sich eventuell von uns w\u00fcnschen w\u00fcrden, dann lesen Sie doch einmal in unser Interview rein!<\/p>\n<p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#ds-open-popup-13\">Interview mit Frau Ahrens von der Polizeiinspektion Braunschweig<\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitsethik \u2013 Wie wird die Polizei von der Gesellschaft wahrgenommen? Zwanzigster Dezember 2024. Ein Auto rast in den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. F\u00fcnf Tote. Knapp 300 Verletzte. Der T\u00e4ter? Der Polizei bekannt. H\u00f6rt man von solch desastr\u00f6sen Vorkommnissen, verschl\u00e4gt es einem die Sprache. 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