{"id":3632,"date":"2018-08-27T08:43:24","date_gmt":"2018-08-27T06:43:24","guid":{"rendered":"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/?p=3632"},"modified":"2018-08-27T08:43:24","modified_gmt":"2018-08-27T06:43:24","slug":"uk-german-connection","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gaussschule-braunschweig.de\/?p=3632","title":{"rendered":"UK-German Connection"},"content":{"rendered":"<p>Die Gau\u00dfsch\u00fclerin Ida Oertel war in diesem Jahr ausgew\u00e4hlte Stipendiatin der UK-German Connection, einem F\u00f6rderprogramm, dass britische und deutsche Jugendliche zusammenbringt. Unter dem Thema \u201aErinnerungskultur im digitalen Zeitalter\u2019 trafen sich die Stipendiaten in Berlin, um gemeinsam \u00fcber den Umgang mit der eigenen Geschichte in Gro\u00dfbritannien und in Deutschland zu diskutieren. Ida Oertel berichtet von ihren Erfahrungen und Erlebnissen.<\/p>\n<p>\u201e#youthforculture ist der Hashtag der letzten von der UK-German Connection organisierten Jugendkonferenz mit dem trocken klingenden Titel \u201aErinnerungskultur im digitalen Zeitalter\u2018. Das Thema war der Auftakt des Europ\u00e4ischen Kulturerbejahres 2018. Aber von wegen trocken. Wir waren insgesamt 60 Jugendliche aus Gro\u00dfbritannien und Deutschland, die sich f\u00fcr ein Wochenende in Berlin trafen. Wir diskutierten, lachten und kn\u00fcpften Freundschaften. Die Hauptsprache der Jugendkonferenz war Englisch, aber viele der UK-Teilnehmer hatten geringe bis gute Deutschkenntnisse. Am Samstag standen F\u00fchrungen durch Berlin auf der Tagesordnung. Dazu wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe bekam eine kurze Einf\u00fchrung in die Umst\u00e4nde, die zur Teilung Berlins f\u00fchrten, da die Briten sich mit der deutschen Geschichte nicht so viel im Unterricht besch\u00e4ftigt hatten. Dank Virtual-Reality-Brillen konnten wir uns dann die Mauer in ihrer originalen Gestalt ansehen und wie sie sich \u00fcber die Jahrzehnte ver\u00e4ndert hat. Sie wurde immer schwieriger zu \u00fcberwinden, was eine Flucht aus der DDR gegen Ende beinahe unm\u00f6glich machte. Die VR-Brillen sorgten f\u00fcr eine bessere Vorstellung der damaligen Verh\u00e4ltnisse und gaben einen guten Eindruck in die bedr\u00fcckende Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Moderne Technologien k\u00f6nnen also zur Erhaltung bestimmter Kulturerbe beitragen. Digitale Medien helfen, Kultur zu verbreiten, aber bei der Masse an Informationen im Internet wird es auch immer schwieriger herauszufiltern, was die Gesellschaft erhalten m\u00f6chte. Es ist wichtig, bestimmtes Kulturerbe zu bewahren, da Kultur zur Identit\u00e4tsfindung beitr\u00e4gt. Sie inspiriert und hilft, aus vergangenen Fehlern zu lernen. Ein Fazit vor allem der britischen Teilnehmer war, dass in Deutschland viel bewusster mit den dunklen Kapiteln unserer Geschichte umgegangen wird als zum Beispiel in Gro\u00dfbritannien. Berlin selbst ist ein Denkmal der j\u00fcngeren deutschen Geschichte, die f\u00fcr Deutschland insgesamt eher unr\u00fchmlich ist. Andere L\u00e4nder k\u00f6nnen davon lernen, zu eigenen fragw\u00fcrdigen Teilen der Vergangenheit zu stehen. Sonst sind wir dazu verdammt, die Fehler unserer Vorfahren zu wiederholen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gau\u00dfsch\u00fclerin Ida Oertel war in diesem Jahr ausgew\u00e4hlte Stipendiatin der UK-German Connection, einem F\u00f6rderprogramm, dass britische und deutsche Jugendliche zusammenbringt. Unter dem Thema \u201aErinnerungskultur im digitalen Zeitalter\u2019 trafen sich die Stipendiaten in Berlin, um gemeinsam \u00fcber den Umgang mit der eigenen Geschichte in Gro\u00dfbritannien und in Deutschland zu diskutieren. 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